"Die Menschen unterscheiden sich durch das, was sie zeigen, und ähneln sich in dem, was sie verbergen."

(Paul Valery)

Psychotherapie

Als Psychologischer Psychotherapeut besitze ich die kassenärztliche Zulassung für Verhaltenstherapie, Hypnotherapie, Autogenes Training und Progressive Musklelrelaxation nach Jacobson. Dieses Behandlungsangebot richtet sich ausschließlich an Erwachsene und kann in Form von Einzel- und Gruppentherapie angeboten werden. Die Kosten für diese Leistungen werden üblicherweise von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen vollständig übernommen.

Die Verhaltenstherapie (VT) ist ein wissenschaftliches Therapieverfahren und in stetiger Entwicklung, um den hochkomplexen psychotherapeutischen Prozess effektiv zu gestalten. Heute spricht man nicht mehr von „der“ Verhaltenstherapie, sondern unterscheidet seit deren Entwicklungsbeginn zwischen „drei Wellen der Verhaltenstherapie“. Aus diesem Grund arbeiten Verhaltenstherapeuten teilweise sehr unterschiedlich. Jede dieser Wellen hat ergänzende und neue, spezifische Aspekte zum Verständnis und zur Veränderung von Verhalten in die Behandlung von Patienten mitgebracht.

Meine psychotherapeutische Arbeit basiert auf traditionellen und neueren Ansätzen aus allen drei Wellen der Verhaltenstherapie, ergänzt durch zwanzig Jahre psychologisches Erfahrungswissen. Innerhalb der neuen Verhaltenstherapien arbeite ich vorwiegend mit Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT), Schematherapie (ST) und Cognitive Behavioral Analysis of Psychotherapy (CBASP). Als Verhaltenstherapeut bin ich keineswegs blind für die Psychotherapien und das Denken anderer Therapieschulen und Fachdisziplinen. Der Blick über den Tellerrand hinaus hat noch keinem geschadet.

Vor dem Einsatz jeder Methodik einer Therapieform steht allerdings der Blick auf die Person und individuelle Problematik des Hilfe suchenden Patienten. Sie finden bei mir kein vorgefertigtes, starres Behandlungspaket, sondern einen flexiblen, an Ihren und meinen Anliegen orientierten Therapieansatz. Mein psychotherapeutisches Engagement zielt auf ein tiefes, wohlwollendes und respektvolles Verständnis Ihrer Person und sucht den Kontakt auf Augenhöhe.

VT-Ausbildung

Christian

1. Tätigkeit an Ausbildungsinstituten für Verhaltenstherapie

Meine Tätigkeit an den beiden staatlich anerkannten Ausbildungsinstituten für Verhaltenstherapie „IVV“ (Institut für Aus- und Weiterbildung in klinischer Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin e.V.) und „SIAP“ (Saarländisches Institut zur Aus- und Weiterbildung in Verhaltenstherapie) umfasst drei Bereiche:

Im Rahmen der (a) Dozententätigkeit führe ich regelmäßig Seminare zu Gesprächsführung, Biographie und Lerngeschichte und Akzeptanz- und Commitment-Therapie durch. In der (b) Einzel- und Gruppensupervision erfolgen hauptsächlich Fallbesprechungen zu den von den Ausbildungsteilnehmern durchgeführten Therapien. Die im Curriculum obligatorische (c) Einzel- und Gruppenselbsterfahrung dient der persönlichen Weiterentwicklung der Ausbildungsteilnehmer.

2. Leitung eines Qualitätszirkel („QZ“)

Seit 2004 leite ich in Abwechslung mit einem Kollegen den Qualitätszirkel „Psychotherapie der Vernunft“. Im Austausch mit berufserfahrenen Kolleginnen und Kollegen werden die unterschiedlichsten Themen „rund um die Psychotherapie“ diskutiert und vertieft. Der von der Kassenärztlichen Vereinigung akkreditierte Qualitätszirkel trifft sich mehrmals im Jahr.

3. Wertearbeit in der Psychotherapie

Seit einigen Jahren beschäftigen sich Dr. Bernd. H. Keßler und ich mich mit dem interessanten und weiten Thema der Werte in der Psychotherapie und im Coaching. Begleitend zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung und Publikation sind wir auch gerne Ansprechpartner für ihre Fragen zu Werten in der Psychotherapie.

4. Zusammenarbeit mit der Universität des Saarlandes

Zwischen 2006 und 2012 konnten Gruppen von Studentinnen und Studenten Einblick in meine Arbeit als Verhaltenstherapeut nehmen. In diesen „Fallpraktika“ gab es eine enge Verknüpfung zwischen Theoriewissen und angewandter psychotherapeutischer Praxis. Diese langjährige Aufgabe fand im Rahmen einer Lehrtätigkeit (Lehrauftrag) für die Universität des Saarlandes im Fachbereich Psychologie statt.

ACT-Fortbildungen

Christian

Stuttgart:
„Mit-Gefühl zur Akzeptanz“
am 3. + 4. November 2017

im Rahmen des Curriculums „Akzeptanz- und achtsamkeitsbasierte Psychotherapie“ bei Fortbildung1.de

1. Workshops zur Akzeptanz- und Commitment-Therapie und „ACT“-Training im Bereich Coaching

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Akzeptanz- und Commitment-Therapie. Daraus habe ich verschiedene Angebote entwickelt. Ein Workshop-Angebot zur „ACT“ kann entsprechend ihren Wünschen gestaltet werden. Außer dem „Einführungsworkshop“, den ich meist in meiner Praxis durchführe, können je nach Vorkenntnissen und Anliegen der Interessenten, auch Workshops angeboten werden, die spezifische Schwerpunkte vermitteln (z.B. Wertearbeit in der ACT oder Defusionstechniken), gerne auch in Ihren Räumen.

2. Einführungs- und Fortführungsworkshops zur ACT

  • ACT-Workshops mit spezifischen Schwerpunkten (nach vorheriger Absprache)
  • Einzel- und Gruppen Supervision zur ACT

3. Supervision zur „ACT“-Therapie

In Einzel- und Kleingruppen-Supervision zur ACT können Therapeuten und Therapeutinnen, die bereits Vorkenntnisse in diesem Therapieverfahren haben, spezifische Inhalte der ACT-Therapie an eigenen Behandlungen vertiefen und üben.

 

Workshops

Akzeptanz- und Commitment-Therapie
… oder: „kann man sich aus einem Loch heraus schaufeln?“

Die Akzeptanz- und Commitment Therapie (ACT) zählt zu den neueren Verhaltenstherapien der „dritten Welle“. Zu den zentralen ACT-Prozessen zählen:

  • eine explizite Wertearbeit, an der sich das Handeln einer Person orientiert,
  • Akzeptanzaufbau gegenüber inneren und äusseren Gegebenheiten,
  • Entwicklung eines konzentrierten Gewahrseins,
  • Auflösung „kognitiver Fusion“ durch Distanzzum eigenen Denken,
  • eine spezielle Sicht auf das eigene „Selbst“ im Verständnis eines „inneren Beobachters“ und
  • engagiertes, beherztes Handeln (Commitment) in Richtung werthaltiger Ziele.

Die „ACT“ entfaltet ihre Wirkung am Besten bei Personen, die ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten gegenüber belastendem inneren Erleben zeigen, z.B. Angst- und Zwangsstörungen, Depressionen, Schmerz- oder Suchterkrankungen.

Auch bei komplexen Persönlichkeitsstörungen können die „ACT-Haltung“ des Therapeuten und die ACT-Prozesse sehr behilfl ich sein.

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Organisationsberatung

Angebote:

    • Persönlichkeitsentwicklung

    • Maßnahmen zur Gesundheitsförderung

    • Teamsupervision und Fallsupervision im Team

    • Vortrag "Resilienzförderung"

(K-) eine einfache Formel zur Lebensbewältigung!
oder: "Erträglichkeitsforschung zwischen Kuscheltier, Vitamin C und psychischer Flexibilität"!

Das Phänomen Resilienz wird häufig als "psychische Widerstandsfähigkeit" oder "psychische Unverwüstlichkeit" gegenüber Entwicklungsrisiken, wie anhaltende und schwere Belastungen, einschneidende Krisen und traumatische Lebenserfahrungen definiert.

Dieser Vortrag kann gebucht werden!